Zeit über Akademikerinnen und Partnerschaft: Standesschranken der heutigen Welt?

30 August 2007 at 9:12 (Bildung, Gesellschaft, Karriere, aus den Medien, bürgertum, frauen)

http://www.zeit.de/2007/35/Aufsteiger

Von oben geht’s nach oben
Von Kerstin Kohlenberg und Wolfgang Uchatius

Man zieht in gute Viertel, schickt die Kinder auf Privatschulen, achtet auf Stil und Manieren: Das Bürgertum grenzt sich ab – und erschwert Menschen aus den unteren Schichten den Aufstieg.

Dieser Artikel ist lesenswert. Schon alleine deshalb:

„Skopeks Studie zeigt, dass niemand so streng auswählt wie gut ausgebildete Frauen. Die Tradition des Nach-unten-Heiratens kennen sie noch nicht. Früher haben sie nach oben geheiratet, jetzt wollen sie auf Augenhöhe bleiben. Eine Apothekerin, die einen Werkzeugmacher ehelicht, ist so selten wie eine 40-Jährige, die einen 20-Jährigen heiratet. Wo ein Mensch die Liebe hinfallen lässt, ist eine sehr persönliche, sehr private Entscheidung. Aber meist wird sie ziemlich rational getroffen. Jahrzehntelang haben die Frauen in Deutschland um ihren Aufstieg gerungen, den Zugang zu den Unis, zu gut bezahlten Jobs, all das mussten sie sich erkämpfen, gegen den Widerstand der Männer, der Traditionen, der Klischees. Jetzt wollen sie ihren Erfolg und sich selbst nicht durch den falschen Partner herabstufen.“

Was auch immer man jetzt unter Bürgertum versteht.

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Die Dinge positiv sehen.

16 August 2007 at 11:39 (buchrezension)

„I believe Dickon would. He’s always talking about live things. He never talks about dead things or things that are ill. He’s always looking up in the sky to watch birds flying – or looking down at the earth to see something growing. He has such round blue eyes and they are so wide openwith looking about. He laughs such a big laugh with his wide mouth – and his cheeks are as red – as red as cherries.“
She pulled her stool nearer to the sofa and her expression quite changed at the remembrance of the wide curving mouth and wide open eyes.
„See here,“ she said. „Don’t let us talk about dying; I don’t like it. Let us talk about living. (…)“

Burnett, Secret Garden, Penguin P. Classics 1995, p. 138f

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Die Sprache des Web: „Liquidierung“

16 August 2007 at 12:10 (Journalismus, kommunikation, sprache)

Es geht um Mord.
„Die Art der Liquidierung lege …“

Quelle: Web.de
(Seite 2 des Artikels „Mafia-Morde in Duisburg: Polizei sucht zwei Männer“; 15.08.2007; Abruf: 16.08.2007 – 00:09 MEZ)

Man liquidiert Unternehmen, keine Menschen.

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Ernährung: Heute schon gesund gegessen?

15 August 2007 at 1:11 (gesund leben, linktipp)

http://www.ernaehrung.de

Webseite zum Thema Ernährung.
Schön klar strukturiert und übersichtlich. Auch, aber nicht nur, für Laien verständlich aufbereitete Hinweise zur gesunden und ausgewogenen Ernährung – auch bei Krankheiten. Mit Lexikon, Rezepten, weiterführenden Links. Aus meiner Sicht: Empfehlenswert.
Für spezielle Tipps möchte ich die Kategorie „Ernährungstipps“ empfehlen.

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Gelesen: Nora (Ein Puppenheim)

10 August 2007 at 9:09 (buchrezension)

Nora (Ein Puppenheim) von Ibsen ist ein schönes Buch. Kurz und bündig wird das Bild der Kindfrau in Frage gestellt. Die Singlerche, die Fee, das Püppchen, mit dem Willen, doch einmal erwachsen zu werden, doch einmal die Fesseln zu lösen. Letztlich entzaubert vom häuslichen Leben, der Ehe, ihrem Mann. Die Handlung (in drei Akten) ist klar, die Charaktere deutlich umrissen, die Szenen anschaulich.

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7 August 2007 at 8:59 (Datenschutz, linktipp, online marketing, world wide west)

Buttonnetzwerk für ein freies Internet

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Bücher: Neuverlegt.

7 August 2007 at 8:23 (buchrezension)

Es ist schade, wenn Bücher, die man einst las – zumeist aus Bibliotheken entliehen – nicht mehr verlegt werden. Vergriffen sind. Um so mehr bin ich über jede Neu- und Wiederauflage erfreut.

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Getarnte Kettenmail – PPT-Anhang.

6 August 2007 at 8:32 (kommunikation, world wide west) (, )

Eigentllich müssten sie vorbei sein: Die Zeiten, in denen Kettenmails weiter geschickt werden.
Doch es gibt sie immer noch: Liebevolle, dämliche Texte, die einem das blaue vom Himmel versprechen, wenn man sie weiterleitet. Oder an den Gutmenschen appellieren. Die neue Variante existiert nicht nur als Text in der Mail, sondern gleich als Präsentations-Dokument-Anhang. Leichtgläubig, überrumeplt, unbedacht geöffnet … kann das dann schon mal zur Angst um das stabile System beitragen, denn niemand kann ja nun sagen, ob da nur ein PPT-Anhang ist, oder nicht auch noch ein kleiner „Untermieter“.

(…)

Dämliche Kettenbriefe gehören verboten.

Und wenn ich jemandem sagen will:
a) Nutze jeden Tag, als sei er der letze.
b) Ich hab’ dich gerne.

… dann geht das auch anders.
Wesentlich persönlicher und unbedenklicher.

Von der Speichermenge und der Auslastung von Übertragungskapazitäten einmal abgesehen.

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Gelesen: Elementarteilchen

5 August 2007 at 9:42 (buchrezension)

Empfohlen wurde mir das Buch unter der Anmerkung: Kulturpessimistisch, ein wenig utopisch.

H. zeichnet die Geschichte der beiden Halbbrüder Bruno und Michel. Zeitlich spielt die Geschichte von den 60′er bis ins 21. Jahrhundert hinein. Von den Ausschweifungen der gemeinsamen Mutter, zu den Jugendlichen bis hin zu den erwachsenen Männern, die beide Schicksalsschläge zu überwinden haben. Die beiden sind dabei so unterschiedlich, wie es nur geht – sie stimmen nur damit überein, dass sie auf ihr Umfeld eigentümlich wirken, Einzelgänger sind. Der sexbesessene Lehrer und der kühle Naturwissenschaftler.

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