Gewünschte Werbewirkung?
Bei mir am Bahnhof befindet sich eine Drogerie, die ihre Schaufenster schön mit Anzeigen vollklebt, die eine Art Mischung aus Werbung für die Drogerie und Produktanzeige (Zugartikel, wohaay) sind. Ob dabei allerdings jemand die Wirkung des Plakates mit der Überschrift „Weiße Weihnacht“ und dem darunter abgebildeten Produkt „Head & Shoulders“ bedacht hat, bleibt mir ein Rätsel. Immerhin sorgte es bei mir für (noch) anhaltende Erheiterung!
Frl. J.
Musik, die ein wenig klingt wie ein Horrormärchen.
Phantasterei – und irgendeinen Mehrwert sollte dieser Eintrag nun doch schon haben. Etwas, das Krach macht, wenn er zu Boden und vor dem geneigten Leser auf den Bildschirm fällt. Mit Nachhall, bitte.
Oder auch bitte nicht. Nachher muss ich nachdenken, mir Mühe geben oder dafür sorgen, dass ich informiert bin. Wo ich doch keine Zeit für wohlgepflegte Recherche habe. Gut, jetzt habe ich Zeit – aber auch nur, weil ich auf einen der Menschen warte, den die Hausverwaltung oder manchmal der Versorger herschickt, um diverse Zähler ablesen zu lassens sowie Geräte/ Einrichtungen zu kontrollieren. Und immer Dienstags. Ist das Absicht?
Der eigentliche Spaß besteht ja jetzt darin, dass ich vor 5 Minuten feststellte, dass der Termin, denbezüglich ich nun seit einer knappen Stunde auf den Menschen warte (der Kurs beginnt zu Glück erst später), scheinbar ausnahmsweise auf einen Mittwoch gefallen ist. Dann werde ich mir jetzt genüsslich noch einen dritten Becher Kaffee gönnen und mich an einen meiner Briefe setzen.
Briefe, jawohl. Auch zu Menschen, die im Besitz eines Internetanschlusses und einer Flatrate und einer Mailadresse sind. Wenn ich seit einigen Jahren mit meinem Notizbuch rumrenne, deren ich gleich eine ganze Sammlung habe, dann darf ich auch Briefe schreiben. Das ist aus meiner Sicht persönlicher und vertraulicher.
Und das sagt jemand, der auch im Winter keine Gardinen usw. an den Fenstern hat. Wobei mir auffällt: Die Nachbarn mit Rollos oder Blümchenmustergardine sind zum Teil gerade dadurch ganz unterhaltsam. Es hat aus meiner Perspektive sowas von: „Ich sehe dich – aber du siehst mich nicht.“ Mehr als ein Hinweis „Bitte recht freundlich nicht dahin schauen.“ ist das bei manchen wirklich nicht, was dort im Fenster hängt. Uhm.
Soweit, sogut.
Fräulein J.
18. Dezember, 8:20 Uhr.
SEO : Content? Content!
Ich arbeite gerade an einer Präsentation zum Thema SEO (Search Engine Optimisation). An einer Präsentation, die frei von technischen Details die Bedeutung der Platzierung bei den Ergebnissen der Suchmaschine und die Möglichkeiten gesunden Inhalt darzustellen und zu präsentieren, vermitteln soll. Für Texter, Inhaltegenerierer, Werbemenschen. Die Algorithmen schneide ich dabei nur an. Zeit zum weit Ausholen bleibt bei dem Zeitrahmen von 30 Minuten auch nicht.
Zur Zeit schwebe ich in einer Seifenblase, hänge der Illusion an, dass guter Content auch für einen hohen „Rank“ sorgt. Guter Content und ansprechende technische Umsetzung.
Vor der Erstellung der Präsentation hatte ich befürchtet, dass ich dieses Thema am Ende nicht mehr leiden würde, jedoch muss ich feststellen, dass genau der gegenteilige Fall eingetreten ist. Es ist für mich ziemlich ‘nah’. Es gibt viele Bereiche, die damit korrespondieren. Zudem komme ich auch am Thema Suchmaschinenkritik nicht vorbei, denn so einige Kritikpunkte gibt es schon. Und irgendwie muss ich dann wieder an Baudrillards konstuierte Welten denken.
Vor einem halben Jahr hatte ich eine Phase, in der mich so ziemlich alles an Internettheorie doch mehr genervt hat. Momentan sieht das allerdings ganz anders aus.
Fräulein J.
Studieren: Von der Mitschrift
Ich gehöre zu den Menschen, die eine ansprechende visuelle Aufbereitung brauchen. Gemäß dem Motto: Nicht alles im Kopf haben, aber wissen, wo es steht. Zudem prägt sich bei mir ein Teil des Wissens auch visuell, schon beim Erstellen ein. Zugegeben versuche ich, wie wahrscheinlich jeder andere auch, mein Arbeitspensum auf das nötige Maß zu minimieren, wer nun meine Aufzeichnungen erblickt und meint, er habe jemanden mit zu viel Zeit neben sich zu sitzen, dann muss ich leider verneinen. Im Gegenteil: Es liegt mir daran, den Zeitaufwand des Nacharbeitens möglichst gering zu halten. Deshalb sind mir meine Mitschriften sehr wichtig. Auf Papier. Mehrspaltig. Und bunt.
Wie ich das nun anstelle?
Mein Blatt hat drei Inhalts-Spalten, das sieht dann in etwa so aus: Rand zum Abheften – Beispiel & Querverweise – Inhalt mit Überschriften & Erläuterungen – Schlagworte. Für die verschiedenen Bedeutungen der Begriffe verwende ich dann unterschiedliche Farben. Die Aufzeichnungen machen damit zeitweise schon mal einem Papagei Konkurrenz.
Dieses System nutze ich auch gerne bei Referatausarbeitungen, wo ich einige Bücher durchnehme und das ganze dann letztlich auf einen Nenner zu bringen habe. Wer die Sache mit den Schlagworten intensivieren möchte, der kann sich auch einmal ein Karteikartensystem zulegen – das geht prinzipiell auch digital via Blog oder Wiki. Ich selbst habe damit noch keine Erfahrung, werde darüber aber bestimmt berichten, sobald ich welche gemacht habe!
Und letztlich das, was der ganzen Sache den Feinschliff verpasst: Datum, Seite, Vorlesung – und danach natürlich abheften.
Einen angenehmen Tag,
Frl. J.
Hello world!
Umzug. Neuer Anbieter. Neuer Blog.
Und ein wenig auch ein anderes Konzept – wenn auch alte Beiträge mitgenommen wurden.
MfG,
Frl J.