Studieren: Von der Mitschrift
Ich gehöre zu den Menschen, die eine ansprechende visuelle Aufbereitung brauchen. Gemäß dem Motto: Nicht alles im Kopf haben, aber wissen, wo es steht. Zudem prägt sich bei mir ein Teil des Wissens auch visuell, schon beim Erstellen ein. Zugegeben versuche ich, wie wahrscheinlich jeder andere auch, mein Arbeitspensum auf das nötige Maß zu minimieren, wer nun meine Aufzeichnungen erblickt und meint, er habe jemanden mit zu viel Zeit neben sich zu sitzen, dann muss ich leider verneinen. Im Gegenteil: Es liegt mir daran, den Zeitaufwand des Nacharbeitens möglichst gering zu halten. Deshalb sind mir meine Mitschriften sehr wichtig. Auf Papier. Mehrspaltig. Und bunt.
Wie ich das nun anstelle?
Mein Blatt hat drei Inhalts-Spalten, das sieht dann in etwa so aus: Rand zum Abheften – Beispiel & Querverweise – Inhalt mit Überschriften & Erläuterungen – Schlagworte. Für die verschiedenen Bedeutungen der Begriffe verwende ich dann unterschiedliche Farben. Die Aufzeichnungen machen damit zeitweise schon mal einem Papagei Konkurrenz.
Dieses System nutze ich auch gerne bei Referatausarbeitungen, wo ich einige Bücher durchnehme und das ganze dann letztlich auf einen Nenner zu bringen habe. Wer die Sache mit den Schlagworten intensivieren möchte, der kann sich auch einmal ein Karteikartensystem zulegen – das geht prinzipiell auch digital via Blog oder Wiki. Ich selbst habe damit noch keine Erfahrung, werde darüber aber bestimmt berichten, sobald ich welche gemacht habe!
Und letztlich das, was der ganzen Sache den Feinschliff verpasst: Datum, Seite, Vorlesung – und danach natürlich abheften.
Einen angenehmen Tag,
Frl. J.