Die Dinge positiv sehen.

16 August 2007 at 11:39 (buchrezension)

„I believe Dickon would. He’s always talking about live things. He never talks about dead things or things that are ill. He’s always looking up in the sky to watch birds flying – or looking down at the earth to see something growing. He has such round blue eyes and they are so wide openwith looking about. He laughs such a big laugh with his wide mouth – and his cheeks are as red – as red as cherries.“
She pulled her stool nearer to the sofa and her expression quite changed at the remembrance of the wide curving mouth and wide open eyes.
„See here,“ she said. „Don’t let us talk about dying; I don’t like it. Let us talk about living. (…)“

Burnett, Secret Garden, Penguin P. Classics 1995, p. 138f

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Gelesen: Nora (Ein Puppenheim)

10 August 2007 at 9:09 (buchrezension)

Nora (Ein Puppenheim) von Ibsen ist ein schönes Buch. Kurz und bündig wird das Bild der Kindfrau in Frage gestellt. Die Singlerche, die Fee, das Püppchen, mit dem Willen, doch einmal erwachsen zu werden, doch einmal die Fesseln zu lösen. Letztlich entzaubert vom häuslichen Leben, der Ehe, ihrem Mann. Die Handlung (in drei Akten) ist klar, die Charaktere deutlich umrissen, die Szenen anschaulich.

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Bücher: Neuverlegt.

7 August 2007 at 8:23 (buchrezension)

Es ist schade, wenn Bücher, die man einst las – zumeist aus Bibliotheken entliehen – nicht mehr verlegt werden. Vergriffen sind. Um so mehr bin ich über jede Neu- und Wiederauflage erfreut.

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Gelesen: Elementarteilchen

5 August 2007 at 9:42 (buchrezension)

Empfohlen wurde mir das Buch unter der Anmerkung: Kulturpessimistisch, ein wenig utopisch.

H. zeichnet die Geschichte der beiden Halbbrüder Bruno und Michel. Zeitlich spielt die Geschichte von den 60′er bis ins 21. Jahrhundert hinein. Von den Ausschweifungen der gemeinsamen Mutter, zu den Jugendlichen bis hin zu den erwachsenen Männern, die beide Schicksalsschläge zu überwinden haben. Die beiden sind dabei so unterschiedlich, wie es nur geht – sie stimmen nur damit überein, dass sie auf ihr Umfeld eigentümlich wirken, Einzelgänger sind. Der sexbesessene Lehrer und der kühle Naturwissenschaftler.

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