Portal / Forum eröffnen. Elan? Ja. Zeit? Nein.
Ich werde in der Tat dazu ermuntert, ein Portal zu einem bestimmten Thema zu gründen/ eröffnen. Es würde bestimmt Abnehmer finden, bestimmt Interessenten und Mitmacher. Bin ich ehrlich, muss ich auch gestehen, dass es mich anspricht etwas Derartiges umzusetzen.
Aus vergangenen Erfahrungen weiß ich allerdings auch, dass es Zeit braucht. Zeit, Aufmerksamkeit, Organisation, Geduld. Als wenn ich davon zuviel übrig hätte. Deshalb wird es wohl doch erstmal verschoben. Bis nach den Prüfungen, oder in die halbe Ewigkeit.
Die Resonsanz hat mich ein wenig überrascht.
Frl. J.
Musik, die ein wenig klingt wie ein Horrormärchen.
Phantasterei – und irgendeinen Mehrwert sollte dieser Eintrag nun doch schon haben. Etwas, das Krach macht, wenn er zu Boden und vor dem geneigten Leser auf den Bildschirm fällt. Mit Nachhall, bitte.
Oder auch bitte nicht. Nachher muss ich nachdenken, mir Mühe geben oder dafür sorgen, dass ich informiert bin. Wo ich doch keine Zeit für wohlgepflegte Recherche habe. Gut, jetzt habe ich Zeit – aber auch nur, weil ich auf einen der Menschen warte, den die Hausverwaltung oder manchmal der Versorger herschickt, um diverse Zähler ablesen zu lassens sowie Geräte/ Einrichtungen zu kontrollieren. Und immer Dienstags. Ist das Absicht?
Der eigentliche Spaß besteht ja jetzt darin, dass ich vor 5 Minuten feststellte, dass der Termin, denbezüglich ich nun seit einer knappen Stunde auf den Menschen warte (der Kurs beginnt zu Glück erst später), scheinbar ausnahmsweise auf einen Mittwoch gefallen ist. Dann werde ich mir jetzt genüsslich noch einen dritten Becher Kaffee gönnen und mich an einen meiner Briefe setzen.
Briefe, jawohl. Auch zu Menschen, die im Besitz eines Internetanschlusses und einer Flatrate und einer Mailadresse sind. Wenn ich seit einigen Jahren mit meinem Notizbuch rumrenne, deren ich gleich eine ganze Sammlung habe, dann darf ich auch Briefe schreiben. Das ist aus meiner Sicht persönlicher und vertraulicher.
Und das sagt jemand, der auch im Winter keine Gardinen usw. an den Fenstern hat. Wobei mir auffällt: Die Nachbarn mit Rollos oder Blümchenmustergardine sind zum Teil gerade dadurch ganz unterhaltsam. Es hat aus meiner Perspektive sowas von: „Ich sehe dich – aber du siehst mich nicht.“ Mehr als ein Hinweis „Bitte recht freundlich nicht dahin schauen.“ ist das bei manchen wirklich nicht, was dort im Fenster hängt. Uhm.
Soweit, sogut.
Fräulein J.
18. Dezember, 8:20 Uhr.
SEO : Content? Content!
Ich arbeite gerade an einer Präsentation zum Thema SEO (Search Engine Optimisation). An einer Präsentation, die frei von technischen Details die Bedeutung der Platzierung bei den Ergebnissen der Suchmaschine und die Möglichkeiten gesunden Inhalt darzustellen und zu präsentieren, vermitteln soll. Für Texter, Inhaltegenerierer, Werbemenschen. Die Algorithmen schneide ich dabei nur an. Zeit zum weit Ausholen bleibt bei dem Zeitrahmen von 30 Minuten auch nicht.
Zur Zeit schwebe ich in einer Seifenblase, hänge der Illusion an, dass guter Content auch für einen hohen „Rank“ sorgt. Guter Content und ansprechende technische Umsetzung.
Vor der Erstellung der Präsentation hatte ich befürchtet, dass ich dieses Thema am Ende nicht mehr leiden würde, jedoch muss ich feststellen, dass genau der gegenteilige Fall eingetreten ist. Es ist für mich ziemlich ‘nah’. Es gibt viele Bereiche, die damit korrespondieren. Zudem komme ich auch am Thema Suchmaschinenkritik nicht vorbei, denn so einige Kritikpunkte gibt es schon. Und irgendwie muss ich dann wieder an Baudrillards konstuierte Welten denken.
Vor einem halben Jahr hatte ich eine Phase, in der mich so ziemlich alles an Internettheorie doch mehr genervt hat. Momentan sieht das allerdings ganz anders aus.
Fräulein J.
Werbespot – Amnesty International
„Embed“ mag mich nicht.
URL: http://www.youtube.com/watch?v=OjC_k1B0Xdg
Stimmt nachdenklich.
& Ist aus meiner Sicht gut gemacht. („Handwerklich“.)
Artikel Vol. III
Zum Thema „Pflege“
Es ist mir nicht neu, wie es um die Pflege alter Menschen steht, aber es ist gut, dass es auf Grund dieser Studie zum Thema gemacht wird.
Auch alte Menschen sind Menschen. Im Sueddeutsche-Artikel gefiel mir der Vergleich von den Alten mit den Jüngsten. Mir ist niemand bekannt, der sich, so sich die familiäre/ finanzielle Voraussetzung bietet, freiwillig in ein Heim begeben würde. Bei der Pressemitteilung der MDS finde ich wichtig, dass darauf hingewiesen wird: „(Eine) Veröffentlichung ist derzeit aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Die Spitzenverbände der Pflegekassen und MDS fordern die Politik auf, die Weichen dafür zu stellen, dass zukünftig die Prüfergebnisse des MDK, aber auch die der Heimaufsichten in verständlicher Form – für Laien – veröffentlicht werden können.“ Da ist bisher nämlich nicht der Fall. Überall darf man testen, bewerten, es werden Ergebnisse präsentiert, aber bei einer so wichtigen und grundlegenden Sache die Ergebnisse zu verwehren, das finde ich daneben.
Zum Thema Umwelt: Medikamente
Schmerzmittel im Grundwasser
Jedes Jahr gelangen Tonnen von Medikamenten in die Umwelt – Schäden bei Tieren sind belegt, die Gefahr für den Menschen ist umstritten.
Von Walter Willems
„In der Kläranlage findet man die gesamte Apotheke“, sagt der Koordinator des Poseidon-Projektes, Thomas Ternes von der Bundesanstalt für Gewässerkunde. „Röntgenkontrastmittel, Psychopharmaka, Antibiotika, Schmerzmittel – entweder die Substanzen oder ihre Abbauprodukte.“ Ein großer Teil durchläuft die Klärwerke weitgehend ungehindert. „Die Kläranlagen können den Großteil der Stoffe nicht entfernen“, sagt Ternes. „Dafür wurden sie nicht konzipiert.“
Arikel: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/942/130714/
Allgemeine Meinung: Tabak: England klebt Bildchen.
Ich finde diese Zigarettenbilder unschön. {Ich werde sie nicht verlinken. Wer will, der kann das selbst auf eigene Faust heraussuchen.} Es gibt auch Menschen, denen von Bildern mit Blut, toten Menschen, Geschwüren, Mundkrankheiten … schlecht wird. Irgendwo sind immer Menschen krank, sterben usw. Ich mag nicht durch anderer Menschen Zigarettenpackungen daran erinnert werden. Von mir aus sollen sie einen Zigaretten-Führerschein einführen: Jeder, der die Dinger kaufen will, muss den haben. Zum Erhalt darf man sich dann einen abschreckenden Film ansehen und diese PC-Simulation mit der Alterung durchspielen.
Es ist klar, dass nun hierzulande darüber diskutiert wird, es den Briten gleich zu tun. Gemäß dem Motto: „Viel hilft viel.“ Zückte dann jemand in meiner Nähe diese Packung, würde ich mich angeekelt wegdrehen. Nicht wegen des Menschen, sondern auf Grund dieser abstoßenden Verpackung. Arme Tabak Lobby.// Sei doch jeder für sich selbst verantwortlich. Wer die Texte nicht versteht, der versteht auch die Bilder nicht, wird auf Grund dieser sein Verhalten nicht ändern. Oder doch? Früher gab es immer diese Ledertaschen für Zigarettenpackungen, nette Etuis. Wird es demnächst Zigaretten-Socken geben? Für das Handy und die Schachtel in kariertem Plüsch? Aber noch ist es nur im Gespräch, nichts bechlossen und verabschiedet. Sicher, ich als Nichtraucher profitiere davon auch: Schutz davor, passiv zu rauchen. Aber da finde ich die neuen Regelungen (seit dem 1. September hierzulande) wesentlich begrüßenswerter.
Die Sprache des Web: „Liquidierung“
Es geht um Mord.
„Die Art der Liquidierung lege …“
Quelle: Web.de
(Seite 2 des Artikels „Mafia-Morde in Duisburg: Polizei sucht zwei Männer“; 15.08.2007; Abruf: 16.08.2007 – 00:09 MEZ)
Man liquidiert Unternehmen, keine Menschen.
Getarnte Kettenmail – PPT-Anhang.
Eigentllich müssten sie vorbei sein: Die Zeiten, in denen Kettenmails weiter geschickt werden.
Doch es gibt sie immer noch: Liebevolle, dämliche Texte, die einem das blaue vom Himmel versprechen, wenn man sie weiterleitet. Oder an den Gutmenschen appellieren. Die neue Variante existiert nicht nur als Text in der Mail, sondern gleich als Präsentations-Dokument-Anhang. Leichtgläubig, überrumeplt, unbedacht geöffnet … kann das dann schon mal zur Angst um das stabile System beitragen, denn niemand kann ja nun sagen, ob da nur ein PPT-Anhang ist, oder nicht auch noch ein kleiner „Untermieter“.
(…)
Dämliche Kettenbriefe gehören verboten.
Und wenn ich jemandem sagen will:
a) Nutze jeden Tag, als sei er der letze.
b) Ich hab’ dich gerne.
… dann geht das auch anders.
Wesentlich persönlicher und unbedenklicher.
Von der Speichermenge und der Auslastung von Übertragungskapazitäten einmal abgesehen.